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CHARTA-WORKSHOP, März 2003 |
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Protokoll AG 4: Infrastruktur und offene Standards |
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Rapporteur: Jan Schallaböck
I. Erörterung der Aufgabenstellung
- Prozeß steht im Vordergrund
- Reine Orientierung auf den WSIS ist wenig zielführend, da unklar wie Integration in den Gipfelprozeß einzuspeisen
- Produktorientiert. Diskussionsprozeß anschieben
- Hausaufgaben erarbeiten
- Papier überarbeiten
- Wer ist Adressat der Forderungen
II. Anregungen für die Charta / Ziele
- Patentfrage
- Gezielte Förderung, gebunden an bestimmte Kriterien
- Notwendigkeit der Förderung freier Software
- Kompatibilitätsfrage
- Qualitätsstandarts
- Notwendigkeit der Finanzierung der Entwicklung qualitativ hochwertiger offener Standards
- Gleichzeitig dienen offene Standarts der Qualitätssicherung
- Wie kommen wir von Monopolen weg?
- Wettbewerbsgedanken integrieren, offene Standards eröffnen Wettbewerb
- Mehr Wettbewerb führt nicht dazu, dass wir für sozial benachteiligte Vorteile entstehen, dazu bedarf es Kompensation durch Förderung bzw. das gesamte Regelungsspektrum
- Patent- und Urheberrecht muß integriert werden, der praktische Weg der Umsetzung
- Welche Institution kann Regulation vornehmen, bzw. welche Regulation werden wo vorgenommen (partizipativ)?
III. Problemstellungen
- Schwierigkeit des Wettbewerbseingriffs bei Förderung
- Nicht proprietäre Standarts entziehen sich der Verwertbarkeit (Wordversionen), umstritten
IV. Aktionsprogramm bzw. Forderungen
- Öffentliche Beschaffung muß sich an offenen Standards orientieren
offene Standards eröffnen Wettbewerb
- Schulen und Universitäten müssen einen Paradigmenwechsel erleben.
(Problem des Softwaresponsorings; Selbstorganisaton der Schüler, Nutzung deren Kompetenz für offene Software)
- Staatliche Informationsangebote müssen in offenen Standards veröffentlicht werden
- Patente
- Staat muß Lückenschließung und Initiator fehlender Entwicklungen darstellen
- Stiftung zur Förderung quelloffener Digitaltechnologien
- Sammlung und Plattform der Vernetzunginitiativen der Entwicklungszusammenhängen
- Freie (hier: kostenlose) Zugänglichkeit von offenen Standarts
- Sozialisierung durchgesetzter proprietärer Standards
(Kartellrechtliche Überprüfung auf Standards; wenn sich ein Standard durchgesetzt hat, muß er offen gelegt werden)
- Klassische Entwicklungsföderung
- Förderung durch Zollverzicht
- Ressourcen für lokale Zugänge
- Infrastrukturfrage ist Demokratiefrage
- Die Infrastruktur muß frei sein von Einflüssen, die da nicht hingehören
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