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PrepCom3 eröffnet |
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Samassekou betont Kooperation und Solidarität |
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Genf, 15.9.2003. PrepCom-Präsident Adama Samassekou hat am Montag, 15. September, das dritte offizielle Treffen des Vorbereitungskomitees zum WSIS eröffnet. Über die kommenden zwei Wochen werden mehrere hundert Delegierte von Regierungen, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und internationalen Organisationen die WSIS-Deklarationen weiterentwickeln und versuchen, die letzten Hindernisse für den Gipfel aus dem Weg zu räumen. PrepCom3 wird die letzte und entscheidende offizielle Vorbereitungskonferenz sein, bevor im Dezember der WSIS-Gipfel stattfinden wird.
Die Konferenz begann mit einer Schweigeminute für die Opfer des Anschlags auf das UNO-Gebäude in Bagdad, sowie für die schwedische Außenministerin Anna Lindh. Samassekou hob seine Hoffnung hervor, dass die Konferenz "im Geist von Frieden, Konsens und Solidarität" stattfinden würde. Er zeichnete den Weg nach, der bereits im WSIS-Vorbereitungsprozess gegangen wurde – von den Regionalkonferenzen bis zu den Genfer PrepCom-Treffen. Dieser Prozess habe zu einer neuen, partnerschaftlichen Beziehung zwischen allen Beteiligten geführt und bereits den Ansatz einer Gesellschaft des gemeinsam geteilten Wissens geschaffen.
Als zentrales Thema des WSIS hob Samassekou die Herausforderung der Digitalen Spaltung hervor. Gravierende Ungleichheiten beständen weiterhin zwischen arm und reich. Seine Hoffnung sei, dass dieser Gipfel ein Meilenstein zur Reduzierung der Armut und zur Überwindung der Digitalen Spaltung sei.
Der Schweizer Minister für Umwelt, Transport, Energie und Kommunikation, Moritz Leuenberger, betonte die Notwendigkeit konkreter Umsetzungspläne für die Ziele des Aktionsplans. Kommunikationsinfrastruktur müsse bezahlt werden, und hier käme den Ländern des Nordens und der Wirtschaft eine zentrale Rolle zu. Er hob ebenso die Rolle traditioneller, lokaler Medien hervor.
Nitin Desai, Sonderberater des UN Generalsekretärs für den WSIS, stellte einen Bezug von IT Themen zu größeren gesellschaftlichen Prozessen her, hob als zentrale Themen Internet Regulierung und die Digitale Spaltung hervor, und sprach sich für die Festlegung von Kommunikationsrechten aus.
Yoshiro Utsumi, Generalsekretär der ITU, betonte die zentrale Rolle dieser letzten Vorbereitungskonferenz. Gerade hier in der Schweiz sei die alte Bergsteigerweisheit offensichtlich: "Der letzte Teil des Anstiegs ist immer der steilste und schwierigste."
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